Martin-Luther-King-Schule

Förderschule des Rheinisch-Bergischen Kreises mit dem Schwerpunkt Emotionale und Soziale Entwicklung

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Der Werkunterricht an der Martin-Luther-King-Schule wird seit zwei Jahren in Teamarbeit von zwei Schreinermeistern  durchgeführt.

 Der Werkunterricht wird von der 5. Klasse bis zur 10. Klasse in einer Gruppenstärke von bis zu 8 SchülerInnen angeboten.

Zusätzlich finden eine Werk-AG und ein Pausenangebot statt.

 Bei den jüngeren SchülerInnen, also den Klassen 5 und 6, bildet eine Eingewöhnungsphase den Anfang des Werkunterrichts. Hier stehen das kennen lernen des Materials „Holz“, der Werkstatt und deren Möglichkeiten im Vordergrund.

 Im handwerklich-orientierten Werkunterricht liegen die Schwerpunkte sowohl in der Vermittlung eines korrekten Arbeits- und Sozialverhaltens als auch im Vermitteln von Grundfertigkeiten des handwerklichen Arbeitens, angefangen mit dem gemeinsamen Aufräumen und dem Umgang mit Werkzeugen und Maschinen bis hin zum Entwerfen und Anreißen von Werkstücken.

Dabei stellt das Einlassen auf eine andere Lehrkraft und das Arbeiten in einem ungewohnten Umfeld für einige Schüler ein Problem dar. In enger Zusammenarbeit mit den KlassenlehrerInnen wird den individuellen Besonderheiten und dem unterschiedlichen Leistungsvermögen der SchülerInnen im Werkunterricht Rechnung getragen.  So sind die zu fertigenden Werkstücke dem Leistungsniveau und dem Alter der jeweiligen SchülerInnen angepasst. 

Sie reichen von einfachen Stücken in Form eines Serviettenhalters oder eines Spiegelrahmens bis zu aufwändigeren Arbeiten wie einem Beistelltisch oder einem Zeitungsständer.

Die Abläufe sind dabei so vorbereitet, dass auch handwerklich nicht so begabte SchülerInnen ein gutes und motivierendes Endergebnis erhalten können.

 Darüber hinaus werden auch kleinere Einrichtungsgegenstände für die Klassen gebaut, zum Beispiel eine Garderobe oder eine Fotopinnwand für die Bilder der Klassenfahrt.

Eigene Entwürfe der SchülerInnen wie geschnitzte Aschenbecher, das aus einem Balken gearbeitete Boot oder der Kleintierstall, werden aufgenommen und von den SchülerInnen  möglichst selbstständig umgesetzt.

Es entsteht ein motivierender Wechsel zwischen einfacheren und schwierigeren Stücken einerseits sowie zwischen dem Bau von Werkstücken nach festen Vorgaben oder Zeichnung und dem Entwurf in eigener Schülerregie andererseits.

 Ältere Schüler erhalten die Chance im Werkunterricht ein Zertifikat zu erwerben. Mit dem Erhalt des Zertifikates wird dem Schüler selbständiges Einrichten und Arbeiten mit der Ständerbohrmaschine bescheinigt.

 

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