Beratung in der Martin-Luther-King-Schule
Welche Beratung bieten wir an?
Lehrer anderer Schulen - vornehmlich der allgemeinbildenden
Schulen - und Eltern beraten wir bei erzieherischen Fragen, bei der Wahl einer Schule im sonderpädagogischen Bereich sowie über Möglichkeiten der Schullaufbahn je nach Alter und Schulbesuchsjahr des
Kindes. Je nach Situation und Problematik des Kindes führen wir Lernberatung bei Schülern durch wie auch Sozialberatung . Hier kooperieren wir mit Psychologen, Psychotherapeuten, dem schulpsychologischen
Dienst, Kinder- und Jugendlichentherapeuten und weiteren sozialen Diensten. In den Klassen 5 bis 8 stehen wir in engem beraterischen Austausch mit den allgemeinbildenden Schulen zwecks Rückschulung von
Schülern, die eine sonderpädagogische Förderung nicht mehr benötigen. Den Schülern der Klassen 8 – 10 und deren Eltern bieten wir Berufswahlberatung an und in Kooperation mit dem Berufskolleg, der Agentur
für Arbeit und anderen Berufsbildungsträgern auch Berufsberatung. In Einzelfällen kann eine Beratung über die 10 Schulbesuchsjahre hinausgehen, wenn es nicht um eine Integration des Jugendlichen in das
Arbeitsleben geht, sondern aufgrund seines individuellen Förderbedarfs weitere integrative Maßnahmen nötig sind und eine Überführung in eine andere Fördermaßnahme stattfinden soll.
Wen beraten wir?
Unsere Zielgruppen sind Schüler, Eltern
(Erziehungsberechtigte) und Lehrer unserer und anderer Schulen.
Wo bieten wir Beratung an?
Beratung findet innerhalb der Schule statt
- für Lehrern/-innen durch Schulleitung, Lehrer/-in, Schulsozialarbeiter/-in
- für Eltern durch Schulleitung, Lehrer/-in, Schulsozialarbeiter/-in - für Schülern/-innen durch Schulleitung, Lehrer/-in, Schulsozialarbeiter/-in
Dies geschieht in der Regel im persönlichen Gespräch. Ebenso
gibt es innerhalb unserer Schule ein Angebot für Lehrer von allgemeinbildenden Schulen, z. Zt. findet dies innerhalb einer Beratungswoche statt.Bei geringfügigen Problemen beraten wir auch telefonisch. Im
Rahmen eines AO-SF sowie im Vorfeld kann Beratung auch außerhalb der eigenen Schule in der jeweiligen Schule des Kindes oder bei den Eltern direkt erfolgen.
Wie nimmt jemand Kontakt auf?
Ratsuchende erhalten Beratung, Auskunft und Termine für ein
Gespräch über das Telefon, unsere Homepage oder Flyer.
Welchen Nutzen hat Beratung?
Beratung kann
- zur Persönlichkeitsentwicklung des Ratsuchenden beitragen
- den Berufsfindugsprozess unterstützen - Orientierungs- und Entscheidungshilfen geben
- Entwicklungschancen, Fähigkeiten und Bedürfnisse klar machen - Kompetenzen zur Reflexion schaffen
- zur Realisierung beruflicher Vorstellungen beitragen - gesellschaftliche Integration des Ratsuchenden unterstützen
- Benachteiligungen abbauen - befähigen, selbständig Entscheidungen zu treffen
Welche Rolle hat der Berater?
Der Berater kann die Rolle des unterstützenden Zuhörers
einnehmen, die des steuernden Erklärers oder die des Fragenden. Indem der Berater klärende oder „neugierige“ Fragen stellt, kann er dem Ratsuchenden zum Finden eigener Antworten verhelfen.
Welches sind die Instrumente der Beratung?
Beratung findet statt mit Hilfe von:
- offenem Gespräch
- Gesprächs- und Fragetechniken - Eignungstests - Berufswahlpass
- Kompetenzchecks - Gesprächsprotokollen
- schriftlichen Vereinbarungen - Förderplänen
Welche Ausbildung haben die Berater?
Berater unserer Schule haben in der Regel einen Hochschulabschluss
oder ein Fachhochschulstudium absolviert, sind ausgebildete Lehrer verschiedener sonderpädagogischer Fachrichtungen oder Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. Daneben gibt es Kollegen mit zertifizierten
Zusatzqualifikationen im Bereich Beratung. Durch jahrelange Berufserfahrung sind Kollegen qualifiziert im Umgang mit Beratung.
Welche Beratungskompetenzen werden vorausgesetzt?
- Berufserfahrung
- Kenntnisse über Beratungsmethoden oder –konzepte - Kommunikationskompetenz
- Selbstreflexionskompetenz - Psychologische Kompetenz
- Kenntnisse über schulische und berufliche Bildungsgänge - Kenntnisse über Fördermöglichkeiten und –programme
Wie werden Mitarbeiter unserer Schule fortlaufend
qualifiziert oder qualifizieren sich selber?
Vorausgesetzt werden Fortbildungen zu
Beratungsmethoden und -instrumenten. Beratungsbezogenes Fachwissen sollte auf dem neueren Stand sein. Es besteht ein Angebot seitens des Kreises und der Schule für externe Supervision.
Beratungsgespräche werden systematisch ausgewertet. Innerhalb oder außerhalb der Schule werden Berater in einen Reflexionsprozess eingebunden. Erziehungs- und Beratungsarbeit im Schulalltag werden durch
regelmäßig stattfindende Erziehungsplanung unterstützt und reflektiert.
Welches Fachwissen ist erforderlich?
Zu beratungsbezogenem Fachwissen, das wir voraussetzen, gehört Wissen über:
- Pädagogik
- Personalentwicklung - Jugendbildung - Qualitätsmanagement
- Psychologie, Lern- und Entwicklungspsychologie - Bildungs- und Berufskunde
- soziologische Kenntnisse - Umgang mit EDV und neuen Medien
Mit welchen Institutionen kooperieren wir in Bezug auf Beratung?
- Agentur für Arbeit
- Berufsinformationszentrum - kommunale Jugendhilfe
- Weiterbildungsinstitute - Berufskolleg - Schulen
- Jugendgerichtshilfe - Wohlfahrtsverbände
- Beratungsstellen mit verschiedenen Schwerpunkten - Jugendhilfeeinrichtungen
Diese Kooperation erfolgt durch Treffen informeller Art,
durch Fort- und Weiterbildung und Netzwerkarbeit. Einrichtungsübergreifend haben sich Teams gebildet, die in gegenseitigem beratenden Austausch stehen. Dadurch werden Schüler in Arbeit, Ausbildung, Weiterbildung
und/oder Bildungsangebote vermittelt. Ebenso gibt es Überweisungen in weiterführende außerschulische Beratung.
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